Unser Schiff war in bester Verfassung, als wir in Trinidad ankamen. Kleinere Reparaturen wurden noch schnell erledigt,   bevor wir auf die Piste gingen. Idealer Wind brachte uns in  einem Tagestoern nach Grenada.  Die Prikly Bay war wieder ein guter Platz für 3 Wochen. Gute Bedingungen für uns. Wir lernen neue Freunde kennen, von denen einige grosses Vorhaben. Der Pacific ist das Thema.  Weiter durch die Inselwelt nach Nord. Zwei Yachten sind auf dem Weg von Trinidad nach Grenada überfallen und ausgeraubt worden am hellen Tag. Die Piraterie ist hier eine unangenehme Begleitmusik auf dem Weg nach Nord Wir feiern Weihnachten und Silvester unter Freunden in Bequia. Mit Brigitte und Kurt von der Elena und Peter von der Tranquilo. !Weitere Bilder bitte hier ANKLICKEN ! Ein gelungener Abend an Bord von Jan Plezier.  Ein großes Feuerwerk und bunte Lichtfiguren am Strand begrüßen das Neu Jahr. Wir aber feiern mit Einheimischen den lokalen Drink Coco Rum kostend bis in den frühen Morgen. Wir fahren alle zusammen nach Kingston . Ein   Besuch im botanischen Garten zeigt uns viele einheimische Bäume, auch einen Avocado Baum, der voller Früchte hängt . Das Preisniveaus liegt deutlich unter dem von Bequia. Die Stadt quirlt vor Leben, Stände säumen die Straßen, wo bleibt   da die karibiche Gelassenheit? Von hier geht s weiter nach Keartons Bay in St. Vincent.   Wir kämpfen   gegen zu kurze Leinen, weil wir zwischen zwei Bojen liegen sollen, eine vorne, die Andere hinten. So liegen wir ohne Schwell von der Seite. Abendessen im Rock Side Cafe war richtig gut mit frischem Yellow Fin Tuna.  In St. LUCIA kommen wir vor Dunkelheit in der Roney Bay an. Hier wartet Alwin, der den Wärmetauscher ausbaut und entkalkt. So verbringen wir ein paar Tage am Steg , bis alles wieder so läuft, wie es soll.   Hier erfahren wir , dass 2 Yachten in Wallilabou auf St. Vincent überfallen wurden, der Nachbar bucht, in der wir mit den zu kurzen Leinen gekämpft haben. Darunter war eine deutsche Crew mit 3 Männern. Die 2 bewaffneten   Räuber erschießen einen Mann, die anderen 2 werden verletzt. Großes Entsetzen in der Presse, ,große Trauer, Unsicherheit und Unverständnis bei der Segelgemeinde. Waren doch auch wir noch vor 2 Wochen in der Nachbarbucht, im Rock Side Cafe. So gehen die Tage schnell dahin. Nach St. Vincent werden wir nicht mehr kommen. Wir wollen in diesem Jahr zurück nach Europa.  Uns erreicht eine Hiobsbotschaft einer anderen Yacht aus Emmerich. Die Yacht Katmar rutschte in der Nacht vor Anker liegend auf ein Riff in den Bahamas, nahe Nassau. Die beiden Freunde Anke und Dieter haben eine wirklich tolle Reise hinter sich. Nachdem sie Spitzbergen besucht haben, segelten sie mit dem 15 m Motorsegler über Island, Grönland weiter durch die Hudson Bay über New York zum Panama Kanal. Im Pazifik fuhren sie Richtung Nord nach Alaska zu den Braunbären auf Kodiac, Alaska. Der Weg zurück ging über Vankhover,   LA nach Mexiko l etztendlich zu den Bahamas.Hier mussten sie ihr Schiff leider aufgeben. In St. Lucia treffen wir uns mit Hannelore und Helmut von der Rival 36, Albatros. Wir verbringen einige schöne Tage zusammen, wandern viel und freuen uns über ihre Gesellschaft.   Sie segeln weiter nach Martinique, um die guten franzoesischen Nahrungs und Genussmitteln zu bunkern. Wir warten noch auf einen neuen Motor für den Wassermacher.  Das aber dauert uns zu lange, also geht's auch nach Martinique.   In St. ANNE liegen so viele Schiffe vor Anker, wie noch nie. Aber die Bucht ist riesig und hat ausgezeichnetem Ankergrund.   Hier hält der Anker immer auf ca. 4-5m Wasser. Hannelore und Helmut kommen dann von le Marin nach Saint Anne. Ein Spaziergang auf den Wallfahrtberg zeigt sein ganz neues Gesicht. Alle Stationen sind sehr schön restauriert und mit decenten Farben zu ihrer ursprünglichen künstlerischen Form zurück gebracht worden. Ein kleiner Sprung   nach St. LUCIA. Der Motor fuer den Wassermacher wird eingebaut, alles läuft wieder normal. Weiter geht's nach Norden,   Dominica ein letztes Mal,   Pointe a Pitre auf Guadeloupe fur gute Supermärkte bekannt und schon wieder sind neue Batterien fällig.   Die "Alten" hatten ihre 300 Zyklen hinter sich. Mit dem neuen wollen wir den Atlantik crossen. Alles wird vorbereitet für die Atlantik Überfahrt. So ist der Weg nach Saint Martin schon Programm für alle Segler. Hier gibt es alles, was noch ersetzt werden muss.   Beim Einlaufen in die Marigot Bay beobachte ich, wie sich der Windrichtungs-Anzeiger davon macht. Er gleitet vom Masttopt ins Wasser.   Vor Anker liegend finde ich an Deck ein weißes Kunststoffteil. Es kommt aus der Rollreffanlage und muss ersetzt werde. Ein guter Rigger FGK ist vor Ort. Er demontiert die Rollreffanlage beseitigt den Fehler in seiner Werkstatt zu einem erstaunlich kleinem Preis bei vorbildlicher Arbeit. Auch das ganze Rigg wird gecheckt   und der verwehte Windanzeiger durch einen anderen ersetzt,   den wir noch bei uns hatten.   Jetzt sollten wir für den Atlantik fit sein . Auf nach Antigua via Estatia, St. KITTS. Eine selbstständige Inselgruppe, die gepflegt wird wie ein Park. Hier sind wir mit Regina und Günter   von der Island in the Sun   zusammen unterwegs. Eine Insel tour zu Viert zeigt uns durch einen Führer gut erklärt die Historie der Insel.   Die Beiden   von der "Island in the Sun" segeln weiter zu den BVI. Dort wollen sie die Saison beenden und Heim fliegen. Wir Motoren nach Antigua, wo wir die Zeit bis zur Abreise mit kleinen Arbeiten und viel Freizeit verbringen wollen. Auch diese Zeit neigt sich nun dem Ende zu. Gestern liefen 13 skandinavische Yachten aus. Sie bilden eine fleet auf dem Weg zu den Azoren.   Viele Yachten wollen von hier per Transport mit einem Frachter nach Southampton.   Es sollen 17 Schiffe sein, die auch in dieser Woche verladen werden sollen.  Wir grüßen all unsere Freunde aus Antigua und wünschen euch einen schönes Frühjahr.  Elke und Franz Geschrieben am 01.05.16 in Antigua
Bericht vom 01.05.2016
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