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Bericht vom 17.03.2013
. Die Tour nach Norden war in diesem Jahr von weniger Wind gekennzeichnet. Die nördlichste Insel war Barbuda, das zu Antigua gehört. In Antigua erwarteten wir Walter und Gerd in Falmouth Harbour, Catamaran Marina. Antigua ist das Zentrum des Segelsports und der grössten Segelshow in der Karibik. Wir konnten nicht glauben, was wir sahen. Die Realität überholt die Phantasie. Masten mit 6 Salingen in Gruppen zusammen, eine Yacht von 110m mit 3 Masten und Rahsegeln an teilkreis förmigen Rahen, mit Motor gesteuerten Bedienelementen, 4 Jagtschlösser in Form von "J" Klasse Yachten auf das Feinste renoviert, Lustschlösser mit 10 Salingen an 2 Masten, die nachts angeleuchtet werden, Prunkburgen und Schlösser in allen Größen und Design. Die Crews jung und motiviert, mit Übungsplätzen an Bord Für die Fitness. Es scheint die große Mode der Upperclass zu sein, Segelyachten in Übergroesse zu segeln, die der Größe der Familie und ihrem Einfluss entsprechen. Wie auch immer, es ist eine sehenswerte show nicht zuletzt, weil ein Heer von Hochqualifizierten Facharbeitern diese Yachten so makellos herstellen können. Kompliment! In Barbuda lebt die größte Fregattvogel Kolonie mit mehr als 20.000 Tieren. In der Brutzeit, die wir gerade hatten, zeigt sich das Männchen mit einem feuerroten Kehlsack, den er tüchtig aufbläst. Mit Walter und Gerd hatten wir dort einen ereignisreichen Tag, zumal wir auf der Rückfahrt zum Schiff auch noch in der Pinkbar eingekehrt sind. Bei Bier und Rumpunsch haben wir den pinkfarbenen Sand bewundert. Wir waren die einzigen Gäste, Ruhe und unberührter Strand in Prospektqualität, traumhaft. Die gute Stimmung wollte uns nicht mehr verlassen. Zurück in Antigua lagen wir am nächsten Abend vor Jolly Harbour vor Anker. Falmouth Harbour mit der Segelbootshow war der Ausgangspunkt für den Sprung nach Guadeloupe, Deshaies mit seinem schönen, verträmten Städtchen. Der Besuch des Jardin Botanique war wieder ein Highlight. Über die Saints, die wir kreuzend erreichten gings mit mässigen Winden nach Dominika. Dort sahen wir den green flash zwei mal, ganz klar im Sonnenuntergang. Das ist ein grüner, schwacher Blitz, der zum Zeitpunkt des Eintauchens der roten Sonne ins Meer fuer einen mini Moment erscheint. Der nächste Tag brachte Inselerkundung und Fahrt in den Indian River. Andrew, der Chef der Cobra Tours übernahm die Klarierung für uns, ein und aus. So waren wir frei, für Unternehmungen. Dominika ist unser aller Favorit, Natur pur. Alles scheint noch so ursprünglich zu sein, wir vor 19 Jahren, als wir mit der Faurby 36 hier vorbei kamen, sieht man von den vor 1nem Jahr mit chinesischer Hilfe erneuerten Strassen ab. Martinique, mit St. Pierre lud zum Besuch ein, denn die Story mit dem Vulkanausbruch von 1902 erzeugt noch heute eine Gänsehaut. Noch heute stehen ausgebrannte, verlassene Häuser mit hohlen Fensterlöchern an den Strassen, liegen die Kasematten in Schutt und Asche. Ein Spaziergang zur Madonna, die ca 4km vom Krater entfernt war, zeigte uns auf Bildern, dass die mehrere Tonnen schwere Skulptur 20m neben dem Sockel lag, von der Druckwelle des Ausbruchs durch die Luft geschleudert. Von den 30000 Menschen überlebten nach der Überlieferung nur ein Gefangener. Auf ihn wartete eine weitere Überraschung. Er wurde dann in Amerika auf den Jahrmärkten ausgestellt, als einziger Überlebender der Katastrophe. Fort de France war dann Endstation einer drei wöchigen Segeltour durch die Inseln der Karibik fuer Walter und Gerd. Im Villa Creol wurden beim Captains Dinner die Erlebnisse bei Musik und leckerem Essen verarbeitet und Resümee gezogen. Das gute Wetter blieb auch uns Beiden auf dem Weg nach Süden treu. Mässige Winde ohne Regen mit viel Sonne sind unsere Begleiter. Wir müssen das Schiff mit Wasser aus dem Wassermacher entpökeln, weil alles vor Salz erstarrt. Morgen werden wir nach Grenada segeln, Hillsborough ist der Port of entry fuer Grenada. Wir sind nun in Grenada, dem Ausgangnspunkt für die Überfahrt nach Trinidad, Chaguaramas. Wenn das Wetter so bleibt, werden wir morgen starten. Es ist eine etwas unkalkulierbare Reise. Wir nähern uns dem südamerikanischen Kontinent mit seinen Wetterphänomenen. Starke Strömungen können die Reise ausdehnen, ohne vorher zu wissen ob und wie sie kommen. Seute Deern, ein 17m Reinke hat vor 2 Monaten einen ganzen Tag gebraucht, mit Wind und Strom gegenan. So wurden aus 80sm plötzlich 150sm. Bei uns ist alles wohl auf, so dass wir denken, in 13 Std drüben zu sein. Elke und Franz
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P.S.  Hier noch einige Bilder von der schönen Tour mit Gerd und Walter :          ( zum Vergrößern der Bilder , diese bitte “ klicken “ )
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