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Bericht vom 21.03.2018
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La Palma hält uns in seinem Bann. Kaum angekommen, ging Jan Plezier wieder in sein Element. Im Hafen bekamen wir einen ruhigen Liegeplatz, auf dem wir noch immer liegen. Unser Freund Rainer war schon einen Monat vor uns eingetroffen. Er begrueste uns mit der Nachricht, dass alles vorbereitet sei für das Zuwasserlassen des Schiffes. Wiedersehensfreude auf beiden Seiten mit einem ersten Abend beim Italiener waren ein schöner Start. Es wurden die Kühlschränke gefüllt, Brot gebacken und die Gegend auf Veränderungen suchend durchforstet. Elke plante die ersten Spaziergänge nach Tazacorte, dann nach Llanos in 350m Höhe 7 km. Mit vollen Taschen ging`s mit dem Bus zum Boot. Die Kondition war nicht so dolle. Schnaufend und mit müden Beinen kamen wir glücklich und zufrieden dort an. Es ist schön, wenn man in unserem Alter ohne Schmerzen oder Einschränkungen leben und wandern kann. Wir sind beide sehr dankbar und froh darüber. So vergeht die Zeit wie im Fluge. Weihnachten, Silvester gingen in s Land. Mit Freunden wandern, feiern und leben, wo auch immer. Elkes Schwester kam für 2 Wochen zu Besuch. Schöne gemeinsame Stunden und Tage liessen uns den Winter in Deutschland bei 23 Grad vergessen. Sie brauchte dringend eine Auszeit. In diesem Jahr war die kälteste Nacht nicht unter 16 º C. Am Tage gab es selten Stunden unter 21º C. Dieses sind ¨Hafen Werte¨ See Level. Wir haben auf La Palma 4 Klima Zonen. Das ist eine interessante Sache. Wo gehen wir hin meint¨in welche Höhe gehen wir?¨ Entsprechend wird die Kleidung gezwiebelt, Pelle 1,2,3 oder mehr? Ganz oben 2460m über Meerwasser sind die Straßen gesperrt, der Schnee liegt einen halben Meter hoch, minus 3 Grad am Tage. Müssen wir nicht haben. Etwas tiefer bei 1500 m wandern wir lieber, aber immer mit einem Blick auf die Uhr, denn wir müssen zu rechten Zeit an einem Busstop sein. So sind wir gut beraten, rechtzeitig dahin einzubiegen, damit wir nicht irgendwo ein Taxi anrufen müssen.  Auch andere Freunde waren aus Österreich gekommen. Sie wurden mit einem hohen Wellengang begruesst, der den Sand so auf den Gehsteig spülte, dass vor der Ufermauer der Sand 4m tief ausgebaggert wurde, um ihn als hohen Wall 5m vor der Mauer als Schutz aufzuschütten. Der am nächsten Tag erneut einsetzende Seegang über spülte die Hafenmauer, das Wasser wurde zu Gischt, die wie eine Explosion meterhoch über die Mauer schoss. Das Frühstück an Bord war ein gemeinsamer Start in den Tag. Ein kleines Auto beförderte uns in alle Ecken der Insel. So konnten wir ihnen alles zeigen und mit Heinz wandern, während Traudel am Strand liegend entspannen konnte. Jetzt bereiten wir unser Schiff auf den Verkauf vor, denn es ist seit 8 Tagen bei einem in England bekannten Makler, der sich auf Rustler, Bowmann, Starlight und Rival spezialisiert hat, im Angebot. David, einer der Makler war hier um JP in Augenschein zu nehmen, zu bewerten und Bilder zu machen. Die Website http://www.red-ensign.com/boats/bowman-45/ . So langsam wird es also ernst mit dem Verkauf. Die Segelkammer soll neu lackiert werden, damit er in leerem Zustand strahlt. Denn das Schiff sollte nicht mit persönlichen Dingen vollgepackt sein. Bevorzugt werden leere Schapps und Stauräume. Das ist auch nicht verwunderlich, denn ein Interessent sucht ja Platz für seine eigenen Shirts. Wir wollen in 5 Wochen das Schiff wieder zum Trocknen an Land stellen. Dann geht es zurück nach Deutschland. Dafür hoffen wir auf etwas mehr entgegenkommen vom Wetter, denn Kälte können wir gar nicht gebrauchen. Wir setzen auf den Frühling, denn am 25. April hat er schon mehr als 1 Monat das Regiment, das sollte für ausreichende Temperaturen sorgen. Schöne Grüße Elke und Franz
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