Unser Flug nach Tobago verlief ruhig, der Anschluss nach Trinidad planmäßig. Da  waren wir nun in der Hitze und Schwuele. Jetzt sollte es so richtig losgehen. Leichter gesagt als getan. Das Apartment hatte eine Kühlanlage, das war gut so. So konnten wir uns zwei Tage mit gucken, schlafen, schwitzen und planen beschäftigen. Freunde wiedersehen macht immer Laune, Brigitte und Kurt von der Elena, Peter von der Tranquilo, Hans. Hannelore mit Helmut von der Albatros, die seit 2 Jahren mit uns unterwegs sind, kommen in 14 Tagen. Jan Plezier lag sauber gewaschen an Land, nur noch neue Unterwasserfarbe, einige kleine Erneuerungen waren fällig. Warum läuft das Wasser aus dem Waschbecken ins Schiff und nicht nach aussen? Wo ist die dicke Andruckschraube unter dem Waschbecken geblieben?  Nur Reste eines Metalls vom Seewasser verdaut hängen am Abwasserschlauch. Noch was? Das Gästewaschbecken hat andere Probleme. D er Schlauch muss gewechselt werden. Der überholte Propeller wird montiert, und dann ab ins Wasser. Die Probefahrt durch die Bucht von Chaguaramas war sehr erfreulich, alles lief normal.  Proviant ist gebunkert, die letzten TT$ ausgegeben, zur Ankerbucht Scotland Bay für eine Nacht. Früh beim ersten Dämmerlicht geht der Anker hoch für die Überfahrt nach Grenada, Prickly Bay. Traumsegeln auf der ganzen Strecke von 85 sm. Am späten Nachmittag wird die Fock aufgerollt, das Stagsegel geborgen, der Motor gestartet. Kein Mucks aus dem Motorraum! Er hat doch heute morgen sauber gelaufen als wir ihn ausschalteten. Also zum Ankerplatz segeln. Wieso zeigt das Echolot keine Tiefe an? Auch das noch, ohne genaue Tiefenangabe geht das gar nicht. Wir kennen einen Platz ganz hinten in der Bucht im Kanal nach Spice Island Marina. Da sind wir richtig für eine evtl. Reparatur. Wir haben Hühner Frikassiere vorgekocht, aber zuerst eine Jin Tonic nach der Traumreise mit Bauchlandung. Am nächsten Morgen zum Marina Office. Sie rufen einen Elektriker, der soll den Anlasser prüfen und reparieren. Nach 3 Tagen läuft noch immer nichts, aber morgen soll es los gehen. Es ist Donnerstag, es muss was vor dem Wochenende passieren. Der Motor bekommt keine Luft für das Vakuum Ventil. Ein dünner Luft - Schlauch endet in Irgendwo. Stunden später finden wir die Ursache, die hausgemacht ist, einfach eine Fehlbedienung. Hausgemachten Ärger wird selber repariert. Es kann weiter gehen in Richtung Antigua, sobald die Maschine wieder läuft. Von dort soll die Reise nach Europa im Mai 2016 starten. Der Anker geht hoch für einen kurzen Stopp von St. Georg´s . Tyrrel BAY steht auf der Seekarte sei Port of Entry. Hier können wir für Bequia (St. Vincent), unserem nächsten Ziel aus Grenada ausklariern. Erstaunlich wie sich der kleine Ort durch dieses Atribut Port of Entry verändert. Eine freundliche junge Frau hat einen Schnellimbiss neben der Behörde eingerichtet und bietet guten food an, der shop hat neben Lebensmitteln jetzt auch Schiffersatzteile. Im Ort selber wird vieles erneuert und gestrichen, es sind mehr Menschen dort als vor Jahren. Ein freundlicher Offizier klariert uns aus, ab geht´s unter Rollfock zur Shatham Bay. Hier waren wir vor 2 Jahren mit Ingrid und Bodo zum lunch. In der ruhigen Bucht liegen nur wenige Yachten. Ein schönes Resort wird kaum von Gästen besucht. Die Sea Claud liegt vor Anker als wir einlaufen. Die Gäste werden zum Resort zum wandern gebracht. Da viele Schildkröten hier leben, geht Franz auf Tauchstation. Ich bin überrascht über die Artenvielfalt und die Größe der Fische, Weichkorallen und Schwämme. Der Wetterbericht verspricht viel Wind in der kommenden Woche, zu viel um komfortabel segeln zu können, So geht der Anker hoch an nächsten Tag, Gross- und Stagsegel werden gesetzt und ab geht die Post bei 20-25 Kt aus Ost. Später lässt der Wind nach, wir setzen die Rollfock in Schritten dazu und sind um 1430h in Bequia. Hier treffen wir uns mit Brigitte und Klaus, die unsere Nähmaschine ausgeliehen hatten. Hier wollen wir an einer Boje hängend Weihnachten mit unseren Freunden feiern.
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Bericht vom 22.12.2015
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