Berichte vom November & Dezember 2014
             W I E D E R   U N T E R  S E G E L N      wir haben´s mal wieder geschafft. Die letzten Arbeiten sind abgeschlossen. Wir können und werden morgen den Liegeplatz verlassen, um in der Scotland Bay den Absprung nach Grenada beim ersten Büchsenlicht abzuwarten. Es hat alles ganz gut gelaufen, neue Batterien mussten her, weil die Alten, 2 Jahre waren sie an Bord, durch Blitz in unserer Nähe unbrauchbar wurden, eine ist sogar explodiert. Alle kleinen Wehwehchen konnten geheilt oder mit Verbänden versehen werden, damit sie unterwegs heilen. Lacht nicht, hier passieren Wunder in Reihe. Das Pactormodem brauchen wir für die email. Es versendet und empfängt sie. Das Ding wollte 14 Tage gar nicht, heute hats dann plötzlich seinen Dienst wieder aufgenommen. So gibt es immer wieder einen Grund, sich zu freuen. Der Kühlschrank hatte schlechte Laune und wollte mal nicht, mal doch. Jetzt läuft er ohne Mucken. Das Wetter macht uns zunehmend weniger Probleme. Des Nachts holen wir uns schon mal eine Decke. Die 30-32°C am Tage sind hier einfach normal. Das wird in Grenada besser. Dann sind nur noch 28-30° C in der Planung. Die Sonne nähert sich ja langsam ihrem südlichen Wendekreis, Capricorn, sodass wir mit Nord schon auf die sichere Seite gehen. Uns geht es erstaunlich und erfreulich gut, sehen wir mal vom Muskelkater ab. Der geht schneller vorbei, als das Heimweh. So freuen wir uns auf den ersten Segeltörn morgen am Freitag. Ausklarieren und bezahlen, das sind fuer morgen unsere Aufgaben, denn gebunkert haben wir schon ausgiebig. Die Kühlungen sind voll mit Früchten, Käse und Aufschnitt. Liebe Grüsse aus TT Elke und Franz G r e n a d a  ist immer eine Segelreise wert. Warme Winde mit weniger Regen als in TT belohnen uns. Segeln vom Feinsten, ein warmer SW trug und heute mit 10 bis 15 Knoten zur Tyrel Bay, 42 sm. Hier wollen wir versuchen den Blitzschaden an unserer Solaranlage zu reparieren. Der erste Sonnenuntergang im Meer wurde entlich mal wieder zum Erlebnis. Ein Gläschen Merlot öffnet die Wahrnehmung.           So lieben wir die Karibik.   Die Versorgung von kleinen Booten ist auch schon angelaufen, 2 Dtz. Citrönchen, einige Flaschen Wein und Austern wechselten das Boot. Vor 2 Jahrzehnten wurde hier „ heisse Waare „ zu unschlagbaren Preisen angeboten. Die Zeiten sind vorbei, jezt weden Touren über die Insel angeboten. Wir haben einen neuen Gertänke Favoriten. Cola light mit viel Eis, Citrone und dunklem Barbedos Rum. Nach des Tages Sonnenglut mit stetigem Wind eine willkommene Abkülung. Liebe Grüsse aus dem Paradis und alles Gute zum 2. Advent , Elke und Franz
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28.11.2014
05.12.2014
Wir segeln und träumen.   Jan Plezier auf dem Weg zur Tyrrel Bay legt sich mächtig ins Zeug. 10-15 Knt. Wind reichen fuer einen rauschende Fahrt, der Speedo pendelt um 8 Knt. Wir laufen schon um 13,45h ein. Die Tyrrel Bay ist so ruhig, genau das Richtige zum baumeln der Seele. Kleine Restaurants, einige "Supermärkte" und Obstverkäufer liegen am Strand. Der Vollmond geht auf im Osten während die Sonne gerade im Westen untergeht, Steelbandklänge schwirren durch die Luft .   Leichter SO, klares Wasser, Schildkröten und Rochen gleiten vorbei. Das Schwimmen erinnert uns an Französisch Polynesien, so warm ist das Wasser. Ohne abkühlen gehts ins Meer. Das konnten wir hier in der Karibik lange nicht mehr. Leichter Schwell lässt Jan Plezier leise schaukeln, während wir das Abendessen für uns Zwei zubereiten. Es gibt gem. Salat mit Rinderstreifen und Rösti a la Laffer, von rohen Kartoffeln , langsam in 20 Minuten knackig gebraten. Ein Halbes reicht für Jeden. Der chilenische Rotwein von Luis Philipe Edward passt sehr gut. So klingt ein schöner Tag aus. Liebe Grüsse Elke und Franz
08.12.2014
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… es geht schon wieder weiter. Wir sind in St. Lucia . Mit dieser Insel verbinden uns und unseren crews besondere Augenblicke, Stunden und Tage. Die erste Atlantiküberquerung 1994 mit Hugo und Peter finishten wir als 1. der Gruppe und als 11. über Alle bei 156 Schiffen, und Franz wollte nicht in den Hafen fahren, weil er an Stb rot passieren sollte, unmoeglich! Er wusste zwar, dass es ein anderes Betonnungssystem gibt, aber warum nach der Überquerung gleich alle Gewohnheiten über Bord werfen? Die zweite Überfahrt 1997 mit Hugo, Pittje und Richard als 2. der Gruppe von 32 Yachten. Das erreichen dieser Insel war jedesmal ein Erfolg, der die Gefühle begeisterte. Ein Hauch von Erinnerung kommt jedesmal, wenn wir dort den Anker werfen. St. Lucia hat sich sehr stark entwickelt. Ganze Siedlungen, Einkaufzonen und Strassenzüge sind neu entstanden. Der Hafen ist riesig geworden, mehr als man sich vorstellen konnte. Aber die Menschen sind noch genau so freundlich und hilfsbereit. Die Früchte der Karibik sind genau so süss und teuer (white skin tax), wie früher. Hier beliefert ein cleverer Local mit einem Flaggen geschmückten Dinghy die Segler mit frischen Obst, Gemüse und Gewürzen,die er auf dem Dach in Töpfen züchtet. Ein paar Tage später sind wir nach Martinique bei 10 - 12 Knt NO gesegelt, hoch, noch höher am Wind. Es hat sehr gut gelaufen. Zwar hat uns eine moderne 16 m yacht mit 2 Rudern überholt, aber das musste sie auch. Ihre Höhe konnten wir bei 6.7 Knt speed halten. Hier wollen wir Weihnachten bleiben, denn alles was man braucht, ist in europäischer Qualität zu bekommen, eben Frankreich. Wachteln, frische Hummerkrabben, Kaese, Rotwein und, so hoffen wir, einen Babyputer. Den wollen wir mit Mango, Papaya, Orangen - Sauce zubereiten. Wir liegen in Sainte Anne mit mehr als 150 Yachten in einer riesigen Bucht auf 5m vor Anker. Elke hat weihnachtlich dekoriert, ein kleiner Weihnachtsbaum schmückt die Plicht, natürlich mit LED Lichtern.   Wir sind schon das 3. Jahr zum Fest des Lichtes, Wintersonnenwende in der Gegend. Hier gefällt es uns. Denn das Leben an der frischen Luft, das immer im Cockpit unter dem Bimini abläuft, ist unglaublich angenehm. Wir liegen mit der Sicht zum Sonnenuntergang, da braucht man nicht viel Phantasie sich diese Abende bei ablandigem Wind vorzustellen. Das kann auch mal anders sein, ist uns aber noch nicht passiert. Wir wünschen all unseren Freunden und Bekannten ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr, viel Gesundheit und Erfolg. Elke und Franz
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Weihnachtsbericht vom 22.12.2014