Bericht vom 12.12.2012 
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Eine schöne Überraschung war unser Besuch in Phare Blue Marina-Resort. Die Einfahrt ist mit rot und grünen Tonnen, die in keiner Seekarte verzeichnet sind, gekennzeichnet. Sie werden auch von der Marina gepflegt. Dafür hat die Bucht in den Seekarten keinen Namen. Die Position 12°00,100N - 061°43,400W. Hier liegt das Vaesten Banken Feuerschiff mit Restaurant und Museum vertäut in der Marina. Dort hatten wir Dinner for two gebucht, das wir sehr genossen. Es war gut und lecker. Von kundigem Service Personal wurde ein unerwartet schöner Abend celebriert. In St. Gorgs hatten wir eine kurze Panikatacke am Geldautomaten. Also Karte rein, Pin rein, Betrag eingeben, Karte zurück wie immer, das Geld erscheint und....verschwindet wieder im Automaten! Dafür bekamen wir eine Quittung über den abgehobenen Betrag...Panik! Wo ist das Geld? Was geht hier ab? Diebe, Halunken, ein kaputter Automat? Weit gefehlt...wenn das Geld nicht binnen xy Sekunden entnommen wird, zieht der Automat es wieder ein. Kein Widerspruch möglich, kein Beleg über den Einzug. Unglaublich, was sich die Geldinstitute herausnehmen, ohne einen Beleg, den man ja als Beweis verwenden könnte, um die Rückbuchung zu erzwingen. Das soll angeblich automatisch nach 2-3 Wochen geschehen, sonst muss die Bank in Germanien es eben anfordern, ohne Beweis. Bei den vielen Unkorrektheiten der Geldinstitute weltweit fehlt mir das kindliche Urvertrauen. Schaun wir mal. Wieder zurück in der Prickly Bay warteten wir 3 Tage auf den richtigen Wind nach Carriacou, Tyrell Bay, das nur 38 sm entfernt liegt, aber doch bis 2 Kt Gegenstrom und Gegenwind sich immer wehrt, Gäste zu empfangen. Wir haben es von Morgens 0700h bis 1730h geschafft. Denn wir hatten gute Bedingungen und nicht zu viel Gegenstrom. Unsere Erfahrung mit Riggs bestätigt, dass es das empfindlichste Teil einer Yacht ist. Gut dass wir aufgepasst haben. Sonst hätten wir in Probleme kommen können. So segeln wir wieder ohne Sorgen und erfreuen uns an schönen Kreuzschlägen. Weiter nach Hillsborough zum ausklarieren aus Grenada weiter nach Union Island...so jedenfalls die Planung. Auf dem Weg wird die Maschine zu heiß. Wir bemerken es rechtzeitig ohne den Warnton. Abstellen, Seewasserfilter prüfen. Er ist frei. Im Motorraum schwimmt Kühlmittel??? Es wurden Schläuche für die Kühlung erneuert, sollte da die Ursache liegen? Wir gehen unter Segel nach Petite St. Vincent. Hier kann man in einer großen Bucht ankern und gucken, was los ist. Der Deckel des Kühlers war runter gefallen, also nicht richtig aufgeschraubt worden. Kühlwasser auffüllen, probe laufen, fertig. Einklariert in Union Island, Eingang zu den Grenadinen, wurde am nächsten Tag. In Bequia werden wir Familia an Bord nehmen, die über Weihnachten bei uns sein wollen.   Liebe Grüsse und eine Schöne Weihnachtszeit Elke und Franz