HOME HOME zurück zu Berichte zurück zu Berichte
Bericht vom 18.01.2011 wir sind in Tobago, der Karibik! Wohl behalten und Happy liefen wir gestern in Scarborough, der Hauptstadt der Insel Tobago in der Morgendämmerung ein. Jetzt haben die Nachtfahrten erstmal ein Ende, Elke freut sich. Nachdem wir Weihnachten in Guyane, France, verbracht haben, gingen wir nach Isle du Salut, wo Papion inhaftiert worden war. Neben dem Gefängnis haben wir Arrase dort gesehen, nach dem wir in der Nacht einen neuen Ankerplatz wegen eines Gewitters mit slippendem Anker gefunden hatten. Von dort steckten wir Kurs ab auf Guyana, der Essequibo River war unser Ziel, genauer gesagt Bartica. Es ist eine Stadt im Essequibo River und port of entry. In Georgetown dreht der Zoll am Rad, 700 US$ sollen dort verlangt werden, hier nur 13 US$ für Einklarieren und noch mal fürs Ausklarieren. Wir besuchten hier einen Segerfreund mit seiner jungen Frau, die wir auf der Tour kennen gelernt hatten, Bernhard und Shamilla. Sie ist eine Guyanesin, er deutscher Gymnasiallehrer. Mit 60% Rente frühpensioniert, hat er mit der jungen Frau die Welt umsegelt, nachdem er 4 Reinke super 11 Rümpfe (eine Yacht aus Aluminium um die 12m lang)gebaut hatte, wovon 2 verkauft wurden. Sein Freund und er haben dann die anderen 2 ausgebaut. Jetzt sind sie am Essequibo River sesshaft geworden, haben das Schiff an 2 Pfähle gebunden um ein 6 eckiges Haus in den Busch zu bauen, wieder alles alleine. Die Baupläne stammen von seinem Bruder in Kanada. Die Beiden haben in 2,5 Jahren ein kleines Wunder vollbracht. Denn sogar die Möbel wurden alle von ihnen aus greenhaerd wood geschreinert, das resistent gegen Wasser und Insekten ist. Dort waren wir zu einem AusFLUG. Der Kaieteur Nationalpark lockte uns sehr. Denn dort gibt es ein paar Tiere, die es eben nur dort gibt. Und einen großen Wasserfall mit viel Wasser, der 742 f in die Tiefe stürzt. Wir haben den Gold frock gesehen, der 3 cm klein und goldfarben ist. Sein Gift soll 160 000 mal stärker als Marihuana sein. Weitere Kleinstfrösche mussten wir mit der Lupe betrachten. Ihre Farbe war immer das perfekte Abbild der Umgebung, in der sie lebten. Nach 4 Std waren wir wieder zurück. Das hat uns sehr gefallen. Dann ging es den River streng nach Wegepunkten( es gibt keine Seezeichen oder Tonnen) wieder zurück zum Meer, 100km Flussfahrt mit einem Delta, dass es wohl in Europa bestenfalls am Rhein gegeben haben mag. Tobago liegt 300 sm entfernt, eine Distanz, zu wenig für zwei Tage, zu viel für 36 Std, denn der Strom schiebt mit 1,6 kt . So kamen wir um 0200h 13 sm or Scarborough an. Wir haben beigedreht, bis es hell wurde, denn man weiß nie, ob die in der Seekarte dargestellten Lichter und Leitfeuer arbeiten. So sind wir noch zu 3 Std. Schlaf gekommen, bevor wir ausgeruht ankamen und sofort nach einem Ankommens-Freuhstueck, einklarierten. Heute sind wir nach Store Bay bei böigem Regenwetter, das uns seit 3 Wochen treu ist, gesegelt. Hier gibt es wieder klares Wasser zum Schwimmen und Schnorcheln. Das hat uns auf der Reise ab Chagos Islands sehr gefehlt. Wir schicken euch die besten Wünsche Elke und Franz
zurück zu Berichte zurück zu Berichte